Das waren die Programminhalte 2015

Dr. Dr. Elisa Bortoluzzi Dubach

Seminar 1
Sponsoring? Geht das noch? - Erfolgreiche Finanzbeschaffung mit Sponsoren

Dr. Dr. Elisa Bortoluzzi Dubach

Fristet das Sponsoring schon ein Nischendasein oder ist es nicht mehr wegzudenken? Dieses Seminar gibt die Antwort darauf, dass Sponsoring immer noch ein veritables Instrument der Mittelbeschaffung sein kann. Die Teilnehmenden lernen, was Sponsoring ist, was mit Hilfe von Sponsoring erreicht werden kann – oder auch nicht – und sie bekommen eine Einführung in Denkweise und Besonderheiten des Sponsorings aus der Optik der Sponsoringnehmer und der Sponsoren. Das Seminar vermittelt einen Überblick über Daten, Zahlen und Fakten des Sponsorings im deutschsprachigen Raum, zeigt, wie eine Liste potentieller Sponsoren erarbeitet wird und wie erfolgreiche Verhandlungen vorbereitet und geführt werden können. Zahlreiche Beispiele aus der Sponsoring-Arbeit geben den Teilnehmern Einblick in die Praxiserfahrungen aus nationalen und internationalen Sponsoring-Projekten.

 

Seminar 2
Aus Stories werden Texte fürs Web – Content Strategies

Florian Bolka

Digitales Storytelling bietet weitreichende Möglichkeiten für erweitertes Engagement der Nutzer der Website und dient verschiedenen Fundraising-Stufen. Der Kosten-Nutzen-Faktor im Web wird jedoch ohne starke, passende Strategien oft noch immer vernachlässigt. Im Rahmen des Seminars werden notwendige Projektmanagement-Ansätze für effiziente Arbeit an Website und Online-Medien erläutert, Stärken & Schwächen des Web für Fundraising diskutiert, um daraus mögliche individuelle Strategien abzuleiten. Anhand erfolgreichen Online-Kampagnen von Greenpeace (Best Case & Lessons Learned) werden die theoretischen Inhalte praxisnah belegt und die notwendigen Ressourcen und Fähigkeiten aufgezeigt.

 

Dr. Marita Haibach, Jan Uekermann

Seminar 3
Major Donors finden, gewinnen, binden – Großspenden-Fundraising mit System und Strategie

Dr. Marita Haibach und Jan Uekermann

Große Spenden haben viel Potential in Deutschland – auf Seiten der Gebenden und der Nehmenden. Im Seminar erfahren Sie, was Vermögenden wichtig ist, wenn sie 5-, 6- oder 7-stellige Beträge spenden (sollen). Die Dozenten stellen Ihnen Voraussetzungen für gelingendes Großspenden-Fundraising vor und zeigen wichtigste Schritte zur großen Spende auf: Identifikation, Recherchen, strategische Planung, individuelle Beziehungsgestaltung. Anschauliche Best-Practice-Beispiele und ein Mini-Softskill-Training runden das Seminar ab.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

 

Julian Rossig

Seminar 4
Große Sprünge mit kleinem Budget

Julian Rossig

Viele Fundraising-Instrumente sind zwar sehr erfolgreich – aber nur, wenn man zuvor die hohen Anfangsinvestitionen aufbringen konnte. Für viele kleinere Organisationen ist es schlicht nicht leistbar, mit vier- und fünfstelligen Summen in Vorleistung zu gehen. Deshalb widmet sich dieses Seminar dem Fundraising mit schmalem Budget: Wie lassen sich auch ohne große Investitionen erfolgreiche Kampagnen planen? Welche risikoarmen Möglichkeiten der Mittelgewinnung gibt es?
Der Referent zeigt anschaulich und mit vielen Beispielen, wie sich auch mit kleinem Budget erfolgreiches Fundraising betreiben lässt. Das Seminar ist so konzipiert, dass die TeilnehmerInnen konkrete Schritte mit nach Hause nehmen und direkt durchstarten können.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

 

Robert Suhrke, Martin Fischer

Seminar 5
Bei Dankanruf Spende. Wie das Telefon Spenderbeziehungen aufbaut

Robert Suhrke und Martin Fischer

Das Telefon hat sich in den letzten Jahren als optimales Mittel zum Aufbau tragfähiger Spenderbeziehungen entwickelt. Der telefonische Dialog öffnet Türen, zeigt Wertschätzung und führt zu mehr Spenden. Das Seminar zeigt den „sanften“ Einstieg in den Dialog mit Spendern: Wie kann ich Spender aufrichtig bedanken und gleichzeitig einen Mehrwert für die Organisation generieren? Und wie geht es danach weiter? Wann und wie sollten man Neuspender, aktive, ehemalige Spender kontaktieren? Was ist mit Dauerspendern, Upgrading und Reaktivierungskampagnen?
Dieses Seminar gibt Antworten, warum der Dialog am Telefon der Einstieg in eine qualitätsvolle Spenderbeziehung ist und wie Spender zu wertvollen Multiplikatoren werden.

 

Ulrike Philipp

Seminar 6
Geld von Förderstiftungen.
Nützliches und Notwendiges zum erfolgreichen Stiftungsmittelantrag

Ulrike Philipp

Wie geht man Kooperationen von NGOs mit Stiftungen an? Ulrike Philipp erörtert aus Sicht der antragstellenden NGO praxisnah die notwendigen Schritte bei der Suche nach der passenden Stiftung, beim (Erst-)Kontakt, beim richtigen Projektantrag, beim Umgang mit dem Ergebnis sowie bei Bindungs- und Beziehungsmanagement. Darüber hinaus ermöglicht sie einen Blick in die Black Box Stiftung und verrät wie Stiftungen „ticken“, d.h. welche Erwartungen Stifter und Stiftungsgremien haben. Die Referentin gibt Tipps zu Unterlagen, Form, Umfang des Antrags sowie zu Fristen und Projektlaufzeiten.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

 

Seminar 7
Spendensicherheit durch gute Planung

Arne Kasten

Aktives Fundraising ist die Umsetzung von Maßnahmen zur Generierung von Ressourcen. Dabei müssen diese Maßnahmen wie bei einem Orchester richtig ineinander greifen, um sich optimal entwickeln zu können. Ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg ist jedoch eine optimale Planung, die sicherstellt, dass die Maßnahmen nicht nur das Ergebnis bringen, welches angestrebt war. Im besonderen Maße besteht die Herausforderung darin, die Zielgruppen, die Methoden und die Inhalte der Organisation so miteinander zu verknüpfen, dass sie zukunftsorientiert eine Grundlage für sichere Einnahmen bieten. Der Workshop „Fundraising-Planung“ soll den Teilnehmern dabei helfen, den Blick für das Ganze zu behalten und mit praktischen Tipps sicherzustellen, dass die Effizienz des Fundraisings immer gewährleistet bleibt.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

 

Lasse Künzer

Seminar 8
Dauerspender gewinnen und binden: Akquise- und Bindungsstrategien am Beispiel von Save the Children

Lasse Künzer

Regelmäßige Spender sind für NGOs oft extrem wichtig: sie sorgen u.a. für planbare und oft flexibel einsetzbare Einnnahmen. Welche Wege gibt es, um Menschen für eine dauerhafte Unterstützung zu begeistern? Worauf kommt es in den Tagen, Wochen und Monaten einer Spenderbeziehung an? Und wie gelingt es, Spender möglichst dauerhaft an der Seite der eigenen Organisation zu halten? Dieser Vortrag zeigt Beispiele aus der deutschen und internationalen Arbeit von Save the Children und beleuchtet relevante Erfolgsfaktoren.

 

Bastian Kipp

Seminar 9
Großspender als Darlehensgeber: Wie sprechen wir sie an?

Becky Gilbert und Bastian Kipp

Es gibt viele Menschen, die gemeinnützigen Organisationen einen hohen Geldbetrag zur Verfügung stellen können, um Gutes zu bewirken. Die wenigsten möchten sich jedoch endgültig festlegen und im Notfall doch auf ihr Geld zugreifen können. Der Referent stellt Ihnen mit dem Stifterdarlehen ein neues Produkt vor, mit dem Stifter ihre Flexibilität behalten und trotzdem langfristig ihre sozialen Projekte unterstützen können. Der zweite Teil des Workshops beleuchtet die Frage der richtigen Ansprache von Darlehnsgebern, Zustiftern und Erblassern. Können mögliche Unterstützer besser durch eine offensive oder eine mehr defensive Ansprache für die gute Sache gewonnen werden?

präsentiert von      Bank für Sozialwirtschaft



 

 

 

 

Eva Hieninger

Seminar 10
Der Online-Newsletter als Spendenanstoß. Mit E-Mail-Marketing Spender motivieren

Eva Hieninger

Verschicken Sie einen Newsletter und kommunizieren Sie mit Ihren Mitgliedern, Spendern und anderen Interessenten über E-Mail? Dann machen Sie bereits E-Mail-Marketing! Heben Sie es jetzt auf das nächste Level und erfahren Sie im Seminar, wie Sie Ihr E-Mail-Marketing professionalisieren können. Hören Sie, welche Einsatzmöglichkeiten es im E-Mail-Marketing für NGOs gibt und wie Sie E-Mail-Marketing datenschutzkonform umsetzen können. Erfahren Sie, welche Kennzahlen wichtig sind und wie Sie diese messen und optimieren können. Erhalten Sie einen Überblick über die Vielzahl an Segmentierungsmöglichkeiten und erhöhen Sie durch Testings die Chance, Ihr Ziel beim Empfänger zu erreichen. Durch eine Praxisübung wird das Gelernte angewandt und im Austausch mit den anderen Teilnehmern vertieft.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

 

Seminar 12
Fünf Dinge, die Sie knechten - Datenschutz mal einfach erklärt

Stephan Hansen-Oest

Datenschutz ist selbst für Experten ein Ungetüm. Das Bundesdatenschutzgesetz lässt viel Spielraum für Interpretation und die Rechtsprechung zum Thema kann schon mal so oder so ausfallen. Herrlich für Anwälte, die sich nicht festlegen wollen. Furchtbar für Praktiker. Der Referent versucht trotzdem, den Teilnehmern ein Grundwissen im Umgang mit sensiblen Daten zu geben und sie auf Fallstricke aufmerksam zu machen. Gern gibt er Auskunft zu konkreten Fällen und Fragen. Am Ende werden Sie sich fragen, ob das wirklich ein Vortrag zum Thema Datenschutz war.


präsentiert von      
ENTERBRAIN Software AG

 

 

 

 

 

 

Dr. Marita Haibach, Jan Uekermann

Impulsvortrag
Millionenspenden – Nein, danke? Wie das Engagement von Reichen gesteigert werden kann

Jan Uekermann und Dr. Marita Haibach

Noch spenden viele Vermögende in Deutschland weniger als sie könnten. Dabei ließe sich das Engagement der Wohlhabenden durch verbesserte Großspenden-Fundraising-Aktivitäten steigern. Lange konzentrierten viele gemeinnützige Organisationen ihre Aktivitäten auf die Einwerbung kleiner Spendenbeträge. Nun stehen viele Organisationen vor der Aufgabe, ihre Fundraising-Aktivitäten umzustellen und langfristig das Vertrauen der Großspender zu gewinnen.

Mittagsvortrag
Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland – erfolgreich durch langfristige Unternehmenspartnerschaften

Stephan Masch

Wie ticken eigentlich Unternehmer? Diese Frage stellte sich der Referent, bevor er begann, Firmen für das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland zu gewinnen. Ein klares Konzept und Strukturen sowie Zeit waren ebenfalls Voraussetzungen. Sprechen wird er aber auch über den Mut, den es braucht um Unternehmen zu gewinnen, denn das geht nur im persönlichen Kontakt. Im Vortrag spricht er über seine praktischen Erfahrungen und Erlebnisse.

 

Schlussvortrag
Social Media und Fundraising – Was mobilisiert junge Spender?

Christoph Schott

Social Media und Fundraising passt nicht zusammen? Passt es wohl. In seinem Impulsvortrag stellt der Referent dar, wie er an seinem Geburtstag lediglich über Social Media ‚mal eben‘ 15.000 Euro sammelte und was kleine und große Organisationen davon lernen können. Vom sozialen Objekt zur sozialen Kommunikation und der sozialen Zielsetzung. Vom Einbezug der Spender hin zur viralen Verbreitung der Botschaft auf Facebook. Ziel ist es, dass alle Teilnehmer voll neuer Ideen den Raum verlassen, um ihr eigenes Social Media Fundraising auf's nächste Level zu bringen!