Fundraisingtag NRW, Gelsenkirchen

Das waren die Programminhalte 2016

Kai Dörfner

1 Eine Erbschaft wäre schön! Mit der richtigen Strategie Erfolge erzielen

Kai Dörfner

Ist Erbschafts-Marketing etwas für meine Organisation? Welche Voraussetzungen brauchen wir dafür? Wie schnell „klappt“ es mit den Vermächtnissen? In diesem Vortrag mit interaktiven Elementen bekommen Sie eine solide Grundlage über dieses spannende Aufgabengebiet. Themen sind die Werbung für Testamente, die institutionellen und personellen Voraussetzungen, Gespräche mit Nachlass-Interessenten und – am Rande – die Abwicklung von Nachlässen. Wir sprechen über die Motive von Erblassern, Ihre Erfahrungen mit Testamenten und wie Sie Erbschafts-Marketing in Ihren Fundraising-Mix integrieren können.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

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Winfried Meilwes, Dr. Udo Marquardt

2 Ewig Dein! Wie Spenderbindung in der Praxis gelingt

Winfried Meilwes, Dr. Udo Marquardt

Treue ist ein hohes Gut. Organisationen und andere Liebende wissen das. Denn es ist viel mehr Aufwand, eine neue Beziehung aufzubauen als eine bestehende zu erhalten. In Fundraising-Deutsch heißt das: Jeder neue Spender, der z.B. über ein Kaltadress-Mailing gewonnen wird, kostet so viel wie die „Pflege“ von 20 treuen Spendern. Trotzdem tun sich viele Organisationen schwer, ihre Spender an sich zu binden. Abwanderungsquoten von 50 Prozent sind keine Seltenheit. Winfried Meilwes und Udo Marquardt berichten aus der Praxis, wie Spenderbindung gelingt.

Für Fundraising-Einsteiger geeignet.

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Beate Haverkamp

3 Vom Frust-raising zum Fun-raising

Beate Haverkamp

Dicke Bretter bohren, vergebliche Versuche, die Vorgesetzten und KollegInnen vom erarbeiteten Plan zu überzeugen, immer mal wieder vor verschlossenen Türen stehen – all das zehrt an den Kräften und Nerven … das kennen wir im Fundraising-Alltag alle. Gleichzeitig müssen wir hochmotiviert und gut gelaunt die SpenderInnen ansprechen um doch das Spendenziel zu erreichen. Ein hoher Anspruch, bei dem wir immer wieder in die Reflexion und Selbstprüfung gehen müssen. Wo lasse ich Energie, wo muss ich Abstand gewinnen, wie kann ich agieren und mit dem unweigerlich aufkommenden Frust umgehen, wie den Abstand behalten?
Dieses Seminar widmet sich ausdrücklich dem Frust. Es wird ein aktives Seminar, in dem die TeilnehmerInnen in lockerer und humorvoller Weise erste Schritte gehen, um mehr inneren Abstand zu gewinnen und in die Rolle des/der Agierenden zu kommen oder zu bleiben. Es gibt fachlichen Input und viel Futter, um die nächsten Frustsituationen gut zu überstehen.

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Ronald Menzel-Nazarov

4 Unternehmenskooperationen – Die Königsdisziplin im Fundraising

Ronald Menzel-Nazarov

Unternehmen stellen, trotz des gewünschten sozialen Engagements, eine schwierig zu erreichende Zielgruppe dar und NPOs sind häufig nicht in der Lage, diese Hürde zu überspringen.
Der Workshop stellt kritisch die Frage inwieweit Unternehmenskooperationen einen Markt darstellen? Wie kann ein Nutzenversprechen für potentielle Unternehmenspartner entwickelt werden? Welche Instrumente können zum Einsatz kommen? Was ist in der operativen Umsetzung und steuerlich zu beachten? Die Veranstaltung ist methodisch eine Mischung aus Vortrag, Gruppenarbeit und kollegialer Diskussion. Eingeladen sind Fundraiserinnen und Fundraiser, die Unternehmen als Partner akquirieren wollen oder auch schon gefunden haben und Unternehmer, die Non-Profit-Partner suchen.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

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Anja Raubinger, Robert Suhrke

5 Das Telefongespräch als Erfolgsgarant für gelungene Kommunikation mit Förderern

Anja Raubinger, Robert Suhrke

Fundraiserinnen und Fundraiser telefonieren gern und viel – innerhalb der eigenen Organisation und natürlich mit deren Unterstützern. Das Telefon ist aus dem professionellen Fundraising-Mix erfolgreicher Spenden-Organisationen nicht mehr wegzudenken.
Doch was ist bei der Planung und Durchführung von professionellen Telefon-Fundraising-Kampagnen zu beachten? Wer muss in einer Organisation in das Thema Telefon-Fundraising involviert werden? Welche Spendergruppen sollten wann, wie und mit welchen Zielen per Telefon kontaktiert werden? Welche Ziele sind beim Telefon-Fundraising realistisch und wie können diese erreicht werden? Ab wann lohnt sich eine professionelle Schulung bzw. ein Outsourcen der Telefonie? Was ist bei den Schnittstellen Spendenorganisationen – Dienstleister – Spender zu beachten? Wie kann ich eine Aktion starten? Diese Fragen klärt dieses Seminar.

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Thomas Becker, Cornelia Blömer

6 Neue Fundraisinginstrumente erfolgreich einführen – am Beispiel von Kinderpatenschaften bei der Don Bosco Mission

Thomas Becker, Cornelia Blömer

Die Idee ist geboren, der Markt abgecheckt – ein neues Fundraisinginstrument soll eingeführt werden. Wer macht was, wann, wo und mit wem? Welche Datenbankunterstützung wird benötigt? Welche anderen Abteilungen sind beteiligt? Oft bemerkt man erst nachhinein, dass man nicht alles gedacht hat – besonders an den Schnittstellen zu Buchhaltung, Datenbank oder externen Dienstleistern tauchen Probleme auf, die einen erfolgreichen Start erschweren. Das Seminar zeigt exemplarisch wie ein erfolgversprechendes Geschäftsprozess-Management im Vorfeld aufgesetzt werden kann.

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Matthias Lehmann

7 Moderne Online-Kommunikation - Mit E-Mail zum Erfolg!

Dr. Matthias Lehmann

Die zielgerichtete Kommunikation per E-Mail mit Spendern/innen und Interessenten bietet große Chancen für das Fundraising: Spender können gewonnen und gebunden werden, Einzelspender lassen sich zu Dauerspendern entwickeln und die Empfänger/innen können sich an Kampagnen beteiligen.
Damit das E-Mail-Fundraising erfolgreich wird, sind allerdings ein paar Dinge zu beachten. In dem Seminar werden die Grundlagen moderner E-Mail-Kommunikation vermittelt – von der richtigen Technik über die Strategie und Auswertungen von E-Mail-Aussendungen bis hin zu rechtlichen Fragen. Es werden außerdem Vorschläge gemacht, wie NGOs ihren Bestand an E-Mail-Adressen aufbauen können.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

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Torsten Schmotz, Alexander Gregory

8 Regionales und lokales Fundraising – Warum kleine Organisationen oft im Vorteil sind

Torsten Schmotz, Alexander Gregory

Fundraising bedeutet Investitionen. Ein Punkt der viele kleine Organisationen schon abschreckt. Dabei bedeuten Investitionen nicht nur Geld sondern auch Zeit, ehrenamtliche Hilfe und lokale Fördermöglichkeiten. Diese Ressourcen zu finden, zu bewerten und realistisch einzuschätzen, ist ein Ziel des Workshops. Denn im lokalen Fundraising, wie es solche Organisationen praktizieren, liegt oft ein enormes Potenzial. Dieses Seminar zeigt die Perspektive von Spendern, Sponsoren, Investoren und Förderern im regionalen Kontext auf. Die erfahrenen Referenten vergleichen dabei auch die Finanzierungsbausteine Spenden, Antragsmittel, Sponsoringbeiträge, eigenwirtschaftliche Aktivitäten und Investitionsmittel und geben Tipps für den richtigen Mix und ein effektives Kommunikationskonzept. Kurzum der perfekte Start für Einsteiger und für Fundraiserinnen und Fundraiser mit ersten Erfahrungen im regionalen Fundraising.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

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Danielle Böhle

9 Fühlen oder Wissen lassen? Emotionen und Informationen in der Spenderkommunikation aus psychologischer Sicht

Danielle Böhle

„Wecken Sie Emotionen!“ Ein Schlachtruf, den wohl schon jeder Fundraiser gehört hat. Doch ist Emotion gleich Emotion? Ist es für die Organisation egal, ob ein Spender Mit-Leid oder Mit-Freude empfindet? Mitnichten! Der Unterschied ist enorm. „Die Spender sind immer aufgeklärter: Sie brauchen Informationen.“ Aber: Zu viele Informationen können das Spendenverhalten hemmen. Gleichzeitig sind sie unerlässlich. Entscheidend ist, wo, wann und wie man sie anführt. Was sollen Fundraiser also nun tun? Die Referentin erläutert anschaulich die psychologische Wirkung von Emotionen und Information in der Spenderansprache. Sie zeigt auf, dass zwischen kurz- und langfristigen Effekten unterschieden werden muss. Die praktische Anwendbarkeit kommt dabei nicht zu kurz.

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Renata Kavelj

10 Wir schaffen das! Fördermittel für Flüchtlingsarbeit und Integration

Renata Kavelj

Fördermöglichkeiten für die Flüchtlingsarbeit und für Integrationsprojekte gibt es auf gesamteuropäischer und nationaler Ebene. Neben EU- und Bundesprogrammen unterstützen eine Vielzahl an Länderprogrammen sowie Stiftungen und Soziallotterien diese Arbeit.
Sie bekommen in dem Seminar einen Einblick in die Förderlandschaft, Informationen aus der Praxis sowie Tipps zur Recherche nach Förderprogrammen und Ansprechpersonen. Zur besseren Veranschaulichung werden Förderprogramme anhand von Projektbeispielen nähergebracht. Der Fokus liegt dabei auf folgenden Themen: Migrations- und Integrationsarbeit, Bildungs- und Qualifizierungsprojekte, Ehrenamt und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie die Zusammenarbeit auf europäischer und regionaler Ebene.

Auch für Fundraising-Einsteiger geeignet.

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Udo Schnieders

11 Wissen, was ankommt: Zielgruppen passgenau ansprechen und gewinnen

Udo Schnieders

Die eigenen Zielgruppen besser kennenzulernen, ist eine fundraisingspezifische Notwendigkeit. Denn je mehr wir wissen, was in unseren aktuellen und potenziellen Unterstützerinnen und Unterstützern vorgeht, desto erfolgreicher können wir sie ansprechen und für unser Anliegen gewinnen. Das Seminar stellt Untersuchungen zur Kaufkraft, die Sinus-Milieu-Studie und die Limbic Types vor und zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis, wie man Erkenntnisse für den Fundraising-Alltag nutzen kann. Eine Seminar für Fortgeschrittene im Fundraising, die ihre Spenderkommunikation auf das nächste Level heben wollen.

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Rudolf Müller

12 Datenschutz und Datensicherheit. Was ist eigentlich erlaubt, was notwendig?

Rudolf Müller

Wie ein Damoklesschwert hängt das Thema Datenschutz und Datensicherheit über jedem Fundraiser und wer das noch nicht bemerkt hat, für den ist dieses Seminar ein sehr guter, verständlicher Einstieg. Der IT-Sicherheitsexperte erörtert anhand praktischer Anwendungen, wo die Fallstricke liegen, welchen Gefahren Spenderdaten heute ausgesetzt sind und gibt einen Einstieg in das Datenschutzrecht. Er zeigt auf, wie Daten eigentlich gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden dürfen und was dabei zu beachten ist. Außerdem bietet das Seminar konkrete Lösungsmöglichkeiten und auch genügend Zeit für eine intensive Diskussion alltäglicher Fragen und Sachverhalte rund um das Thema Datenschutz in Non-Profit-Organisationen.

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Leines Uwe Gaworski

Mittagsvortrag

„Hazienda Arche Noah - Sponsoren, Promis und der Bambi“

Leines (Uwe Gaworski) und Martin Lentz

Der Hazienda Arche Noah e.V. aus Aachen stand zuletzt in den Schlagzeilen. Ein ehemaliges Mitglied hatte mit seinen Aussagen die Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen und Hausdurchsuchungen veranlaßt - ohne Ergebnis. Das der Verein seit Jahren erfolgreich Kinder- und Jugendarbeit betreibt, spielte dabei kaum mehr eine Rolle. Vereinschef Leines, ein echter Rocker mit Herz, wird mit Martin Lentz darüber berichten, wie der Verein gegen die Anschuldigungen anging, wie er Sponsoren und Promis für seine Sache gewann, wie es zu einem Bambi für ihn kam und was er als nächstes vor hat.

www.hazienda-arche-noah.de


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Annika Behrendt, talents4good

Schlussvortrag

Geld sammeln zum Geld Verdienen - das Berufsbild des Fundraisers 

Annika Behrendt

Ob Großspenden, Online-Fundraising oder Corporate Partnerships - immer mehr Organisationen finanzieren sich ganz oder teilweise durch Fundraising. FundraiserInnen mit Erfahrung und Expertise werden deshalb gesucht wie nie. Doch so unterschiedlich die einzelnen Disziplinen sind, so wenig gibt es die klassischen Ausbildungswege. Wie wird man denn nun FundraiserIn? Dieser Vortrag zeigt die relevanten Qualifikationen auf und gibt einen Überblick über den Arbeitsmarkt, die Positionen, Arbeitgeber und Gehälter als Fundraiser.